Aktuelles Projekt

„Gute Bildung für Kinder in Ruanda“

In Ruanda sind 47 Prozent der Bevölkerung unter 18 Jahren. Es werden zwar 94 Prozent der Jungen und 96 Prozent der Mädchen eingeschult, aber weniger als die Hälfte von ihnen schließt die Grundschule ab. Ursachen hierfür sind unter anderem eine schlechte Lehrqualität, mangelhafte Ausstattung der Schulen sowie die Armut vieler Eltern und Kinderarbeit. Traditionelle Rollenvorstellungen hindern besonders Mädchen daran, ihr Recht auf Bildung wahrzunehmen. So tragen vor allem frühe Schwangerschaften, Benachteiligungen und Gewalt dazu bei, dass Mädchen die Schule abbrechen.

Mit diesem Projekt möchten wir die Bildungssituation für Kinder verbessern. In 20 Grund- und Sekundarschulen der beiden Projektregionen Bugasera und Nyaruguru fördern wir bessere Lernbedingungen für Mädchen und Jungen, indem wir Lehrkräfte fortbilden, neues Unterrichtsmaterial und Schulausstattung bereitstellen. Insbesondere Mädchen möchten wir durch Aufklärung zu sexueller und reproduktiver Gesundheit davor bewahren, die Schule frühzeitig abzubrechen. 6900 Schulkinder profitieren von diesen Maßnahmen. Zudem unterstützen wir 25 Kindergärten und damit ca. 5.250 Kleinkinder, die durch gemeindebasierte frühkindliche Förderung auf die Schulzeit vorbereitet werden. Auf politischer Ebene setzen wir uns für eine angemessene Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher in den Vorschulen und die Inklusion von Kindern mit Behinderungen ein.

Projektlaufzeit:

Dezember 2018 bis November 2021

 

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Zwischenbericht „Gute Bildung für Kinder in Ruanda“ 

Weitere Informationen und Materialien zum AG-Projekt

 

 

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